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Friedlicher Protest gegen ungerechte Bedingungen ist essentiell und in gewisser Weise auch unsere Pflicht. Schon Gandhi erkannte:

Mohandas Karamchand Gandhi

„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.“

— Mahadma Gandhi

Wir möchten zu einem moralischen Fortschritt beitragen. So wie Gandhi, setzen auch wir uns friedlich, aber bestimmt gegen ungerechte Bedingungen ein. Unser Hauptfokus liegt dabei auf den fühlenden Lebewesen in der sogenannten „Nutztierhaltung“. Aber auch Umwelt und Gesundheitsthemen stehen auf unserer Agenda. Hier sind einige interessante Beiträge und Videos zu unserem Aktivismus. Viel Spaß beim durchschauen! 🙂

Wer ist hier eigentlich irre und wie verrückt ist das Normale?

In der psychiatrischen Klinik „Kleiner Albert“ sitzen die Patienten Stern, Börns und Schmidt und hoffen auf bessere Zeiten. Was den depressiven Herrn Stern betrifft, geht es dabei gar nicht mal so sehr um ihn selbst. Bei Herrn Dr. Börns dreht sich zwar alles um ihn selbst, aber dafür ist er überzeugt, er brauche gar keine Behandlung. Herr Schmidt schließlich hat einfach nur Angst – ohne recht zu wissen, wovor eigentlich. Die zuständige Ärztin ist zunehmend überfordert. Als die Patienten entdecken, welches brisante Thema sie alle verbindet, liegen Heilung und Eskalation plötzlich erschreckend nahe beieinander. „Irre ist menschlich“ ist ein satirisches Theaterstück und eine Eigenproduktion der Bühne der Vergessenen.

Mit: Nicolas Raschke, Simon Anhut, Steven Burke, Patricia Lohmann, Sol Lea Bittkowski, Astrid Haase, Madleen Ismael, Katharina Friess, Daria Meißner, Franziska Teubler und Lukas Mukadi.
Die jährliche weltweite Demoreihe für die Schließung aller Schlachthäuser fand 2020 zum fünften Mal in Bielefeld statt, als einer von 10 deutschen Städten.

Die Demo mit bunten Themenblöcken zeigt auf, warum wir die Nutzung und Tötung von Tieren für Konsumlust aus ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Gründen dringend beenden müssen und fragt gerade in Zeiten von Corona, wo Tiernutzung ein möglicher Ursprung ist und Schlachthäuser immer wieder als Epidemie-Hotspots auffallen: Was braucht es noch?! Dieser Film dokumentiert auszugsweise das umfangreiche Programm mit Redner*innen wie dem bekannten Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke, Rechercheaktivist Patrick Sabatkiewicz, dem ehemaligen Schlachter Peter Hübner und der Gründerin des Bündnisses gegen die Tönnies-Erweiterung,

Camila Cirlini, sowie den musikalischen Live-Acts Carrots don’t cry, Manuel Blaze, Neo C. und NETTE
In kurzen vier Minuten erklären wir die Grundidee der Tierrechte, bieten Einblicke in das Leid der Tiere für die menschliche Nutzung und zeigen Alternativen auf.
Ekeltiere oder intelligente Mitgeschöpfe? „Rattenscharf“ räumt mit Vorurteilen auf, verschafft Einblicke ins Rattenleben und wirft einen kritischen Blick auf Tierversuche. Wir raten davon ab, sich Ratten oder andere Tiere als Haustiere zuzulegen, sofern sie nicht aus dem Tierschutz geholt werden und die hohe Verantwortung bewusst ist, die damit verbunden ist, einem Tier (bzw. bei Tieren wie Ratten immer: mehreren Tieren!) ein gutes und langes Leben zu ermöglichen.

Für alle, die mit Tierrechten bislang noch nicht so viel anfangen können: Wir setzen uns gegen Karnismus ein! Karnismus ist ähnlich wie Sexismus und Rassismus eine gewalttätige Ideologie, die auf konträren Glaubenssätzen beruht. Warum streicheln wir Hunde, aber essen Schweine? Wobei Schweine doch sogar deutlich intelligenter sind als Hunde? Die Antwort gibt es von Dr. Melanie Joy im folgenden Video!

Weitere informationen zum Thema Karnismus auch unter: http://karnismus-erkennen.de